SHIRT DES MONATS DEZEMBER 2011

T-SHIRT: FLUNKYBALL ALS SPORTART DES JAHRES

Flunkyball, eines der besten Sportarten der Welt. Wer sagt, hier ginge es nur ums saufen, hat vollkommen recht. Mit einem Klick auf das Bild kommst du direkt in unseren Flunkyball T-Shirt Shop, nachfolgend findest du viele Infos über Flunkyball mehr oder weniger ernst gemeint.

 

Da wir dieses Spiel des öfteren schon selbst ausgeübt haben, haben wir uns entschieden das Flunkyball T-Shirt zu unserem Shirt des Monats zu machen, wie immer zum Vorzugspreis von 18,88€, auch besonders schön mit verschiedenen Motiven. Also schnell bestellen, auch schön für die Freunde als Geschenk unterm Weihnachtsbaum!

Aktueller Weltmeister

Der offizielle deutsche Weltmeister im Flunkyball kommt in der Saison 2011/2012 abermals aus dem wunderschönen Kreis St. Wendel im Saarland. Es handelt sich um das Profi-Team "Orra Watt", das bei der Weltmeisterschaft am Nürburgring (1. bis 6. Juni 2011) seinen Titel verteidigen konnte.

 

Benötigtes Material

1 - 15 leere Flaschen oder Dosen (Größe und Art nach eigenem Ermessen)

1 Ball oder anderes Wurfgeschoss (was eben zur Hand ist)

mind. 1 Flasche Bier pro Person (oder 0,5l-Gläser, wahlweise auch einen Kasten Bier pro Team)

 

Spieleranzahl

4 - 12 (Gerade Anzahl erwünscht,optimal sind 4-6 Spieler pro Team)

einen Schiedsrichter

 

Spielaufbau

Die vorhandenen Spieler werden in zwei Gruppen einsortiert, die gegeneinander spielen. Als Spielfeld dient eine freie Fläche, beispielsweise eine Wiese oder ein Parkplatz. Das Spielfeld wird in zwei Hälften geteilt, indem auf der Mittellinie eine Reihe mit der gewünschten Anzahl der leeren Flaschen aufgestellt wird - um die Standhaftigkeit der Flaschen zu verbessern kann etwas Flüssigkeit eingefüllt werden (bloß keinen Alkohol; das ist Verschwendung und führt zu sofortiger Disqualifikation der gesamten Spielteilnehmer und Spielverbot für die nächsten 15 Milliarden Jahre).

 

Beide Gruppen postieren sich in einem Abstand von ca. fünf Metern parallel zur Mittellinie. Jeder Mitspieler erhält ein ungeöffnetes oder geöffnetes Bier und stellt es vor sich ab.

 

Dann benötigt man noch einen Ball. Team A und Team B einigen sich z.B. mit Münzenwerfen oder Schnick-schnack-schnuck, wer das Spiel beginnt. So fängt das eine Team an (hier nun Team A) und versucht mit dem Ball die in der Mitte stehenden Flaschen zu treffen. Ist eine Flasche getroffen, setzt Team A an und trinkt... und trinkt - ein Spieler von Team B muss ab dem Umfallen der Flasche dort hinrennen und die Flaschen wieder hinstellen.

 

Als letztes wird der Ball geholt und in die Luft gehalten. Ab dem Moment muss Team A von der Flasche absetzten und die Flasche(n) wieder auf dem Boden stellen. Der gleiche Ablauf wiederholt sich dann bei Team B usw.. Gewonnen hat das Team das zuerst die Flasche(n) bzw. die Kiste Bier geleert hat.

 

Spielablauf

Die Gruppen sind abwechselnd an der Reihe und versuchen jeweils, eine oder mehrere der auf der Mittellinie stehenden Flaschen zu treffen. Ist dies geschehen und eine oder mehrere Flaschen werden umgestoßen, müssen alle Spieler der Gruppe, die an der Reihe war, schnell ihr jeweiliges Bier öffnen und leeren. Die andere Gruppe versucht schnellstmöglich die Mittellinie wieder so aufzubauen, dass alle Flaschen wieder senkrecht stehen. Des Weiteren muss der Ball zurückgeholt werden (Muss aber nicht. Man kann auch nach dem Aufstellen der mittleren Flaschen laut "STOPP" rufen und dann muss aufgehört werden zu trinken).

Wenn alle Spieler wieder auf ihrem Platz stehen, ruft das Team laut "STOPP" und die trinkende Gruppe muss das Bier sofort wieder absetzen und vor sich auf den Boden zurückstellen - die Flasche muss wirklich stehen. Kippt sie von alleine oder durch Fremdeinwirkung um, so bekommt der jeweilige Spieler ein "Straf-Bier". Das heißt, derjenige, dem die Flasche umgefallen ist, muss das "alte" Bier leer trinken und sich ein neues holen und vor sich hin stellen.

Wird keine Flasche getroffen, so geht der Ball selbstverständlich direkt in den Besitz der anderen Gruppe.

Das Spiel wiederholt sich, bis alle Biere einer Gruppe geleert worden sind. Diese Gruppe gewinnt dann das Spiel.

 

Strafen

überall verschieden:

Bier schäumt über: neue (zusätzliche) Flasche

Bier kippt um: neue (zusätzliche) Flasche

Beleidigung des Schiedsrichters: neue (zusätzliche) Flasche

Außer der Reihe getrunken: neue (zusätzliche) Flasche.

Nicht für Memmen: wer kotzt, kriegt ein Strafbier und

Wer verloren hat muss sein verbliebenes Bier exen (Das angefangene und das Strafbier).

oder:

Bier schäumt über: 1 Runde aussetzen

Bier kippt um: 2 Runden aussetzen oder neues Bier

Beleidigung des Schiedsrichters: Spielverweis, Strafrunden nach ermessen

 

Video

Nur um mal ein Beispiel unter vielen zu nennen:



Variationen

Eine Vielzahl von Variationen ist bei Flunkyball möglich und üblich:

Selbstverständlich kann bei geübten Spielern der Schwierigkeitsgrad durch die Entfernung zur Mittellinie, der Größe des Balls etc. verändert werden.

Im Raum Braunschweig und weiten Teilen Ostniedersachsens, bis auch in Teile Hessens wird das Spiel Flankyball genannt.

Bei gezapftem Bier in 0,2L-Gläsern sollten zwei Gläser pro Spieler verteilt werden.

Mit Abstand die lustigste Variation ist FKK-Flunkyball. Hierbei herrschen selbe Regeln, wie schon oben erklärt, nur spielen die Beteiligten nackt.

Wenn der Ball in einen Gulli o. Ä. fällt, darf zuerst die Flasche wieder aufgestellt werden und dann ist Stopp!

Drei-Sekunden-Regel: Die Flasche oder Dose muss nach dem Entleeren für drei Sekunden umgedreht werden und es darf kein Tropfen Bier mehr raustropfen, sonst Strafbier!

Manche Leute werfen auch mit einem Stock, Pinienzapfen oder was immer da ist auf die Flaschen.

Andere wiederum nehmen Dosen, stellen leere Dosen in die Mitte und werfen mit einer zusammengequetschten Dose.

Bier auf einen Aufbau stellen, z.B. Holzlatte auf 2 Backsteinen. Ein guter Werfer kann sogar die Backsteine mit umwerfen und dann dauert das Aufbauen viel länger und man kann viel mehr trinken.

Straf-Sekunden: Eine gute Möglichkeit, um den Biervorrat ein wenig zu schonen, ist, statt Straf-Bier, Straf-Sekunden zu verteilen, in denen die andere Mannschaft trinken kann (z.B. 5 Sekunden für ein umgefallenes Bier). Die Anzahl der Straf-Sekunden wird von einem Unparteiischen festgelegt und sollte in etwa der Zeit entsprechen, die der Spieler gebraucht hätte, um das verschüttete Bier zu trinken. (üblich im Raum Braunschweig)

Günni-Bronko-double: Bei dieser Variante werden je 2 Spieler an den Beinen zusammengebunden.

"Bier-/Flaschenkegeln": Der Ball darf nur gerollt werden, nicht geworfen. (Besonders lustig auf nicht ganz ebenem Untergrund)

"Ski-Flaschenkegeln": Es wird im Schnee und nur mit Skischuhen bekleidet gespielt ... danach in die Sauna.

Die Spielmodi "Sudden-Death" und "Last man standing" eignen sich nur für Endrunden. Im "Sudden-Death" wird das Spiel anstelle von Bier mit einem hochprozentigem Getränk gespielt (verkürzt die Spieldauer ungemein!), bei "Last man standing" wird mit Bierkisten anstelle von Flaschen/Dosen gespielt, bis alle Spieler, bis auf einen, nicht mehr spielfähig sind.

 

HoF (Heroes of Flunkyball)

Bei dieser Variation wählen die Spieler aus verschiedenen Fähigkeiten, die während des Spiels eingesetzt werden können. Die Fähigkeiten können die Spieler sich ausdenken, diese sollten allerdings nicht zu unfair sein. Jede Fähigkeit kann einmal pro Runde eingesetzt werden. Es bietet sich also an, gleich mit mehreren Bieren zu spielen ( 1 Bier gleich 1 Runde). Der Spieler kann also, auch wenn seine Teamkollegen noch beim 1. Bier sind, seine Fähigkeit wieder einsetzen, so fern er schon beim 2. Bier ist ( oder beim 3. je nachdem mit wie vielen Bieren gespielt wird). Die Fähigkeiten können nicht gesammelt werden, das heißt: wenn der Spieler seine Fähigkeit nicht eingesetzt hat, kann er seine Fähigkeit nicht zweimal in der nächsten Runde einsetzen.

Beliebte Fähigkeiten sind:

Der Spieler kann..

das ganze gegenerische Team 1 Meter nach hinten versetzen für 4 Würfe

das Wurfgeschoss des Gegners für 2 Würfe frei wählen ( z.B. Ameisen)

einmal so lange trinken wie das Gegnerische Team trinkt

3 mal Werfen

Möglich sind auch passive Fähigkeiten, die allerdings nicht so mächtig sein sollten. Damit sind Fähigkeiten gemeint, die automatisch auf Ereignisse reagieren. Ein Beispiel dafür wäre, dass der Spieler, der die passive Fähigkeit besitzt, trinkt, sobald der Gegner 2 Treffer hintereinander erzielt hat. Auch bei den passiven Fähigkeiten ist Kreativität gefragt, aber auch Fairness.

Alternativnamen

Flunkyball ist ebenfalls unter folgenden Namen bekannt:

  • "Bänkeln" (Raum Steinheim - Ostwestfalen HC Steinheim, Namensherkunft: Hier werden zu Begrenzung der Spielfläche jeweils zwei gewöhnliche Bierzeltbänke vor den Mannschaften platziert)
  • "Batteln"
  • "Bier-Polo"
  • "Bierball" (Raum Berlin)
  • "Bierkegeln" (Sauerland)
  • "Bierolympiade" (Raum Düsseldorf/Leverkusen)
  • "Bierspiel" (Raum Leipzig und Solingen)
  • "Büx Delüxe" (Raum Eifel, Warburg/Borgentreich)
  • "Commander" (Raum Wolfsburg)
  • "Dosa Fitza" (Raum Ravensburg - Auf dem South Side Festival sind immer abgesteckte Spielfelder lohnt sich jedes mal:-))
  • "Das Dosenspiel (Raum Harz)"
  • "Dosenwerfen" (Raum Göttingen/Eichsfeld)
  • "Drot-Zort" (Rhein-Sieg Kreis)
  • "Fickball" (Haßloch/Pfalz)
  • "Flanken" "(Raum Braunschweig,Maintal(Hessen),Schöneck/Niederdorffelden)
  • "Flunken" (Kreis Emsland)
  • "Flankyball" (Raum Braunschweig)
  • "Flaschenkegeln" (Rhein-Pfalz-Kreis - Eine Flasche in der Mitte, alle Spieler mind. Oberkörper frei)
  • "Floepsieball" (Raum Amsterdam)
  • "Flunkyball" gesprochen allerdings Flankyball (Raum Lübeck)
  • "Flutschiball" (Raum Hannover)
  • "Hackeball" (Bayern/Oberbayern)
  • "Flitzekacke" (Raum Dinslaken)
  • "Hippie-Ball" (Raum Nürtingen)
  • "Hippieball" (Neuffen, Rock im Park)
  • "Horst-Ball" (Hamburg und Umgebung)
  • "Humpen" (Allgäu)
  • "Lauch und Lauch" (Raum Aschaffenburg)
  • "Lauf-Sauf"
  • "Das lustige Bierspiel" (Mettmann)
  • "Männerball" (Raum Halle/Leipzig)
  • "Nidi's" (Oberbayern)
  • "Noxxen" (Raum Dresden)
  • "Pilspocke"
  • "Plonkaball", nach den Gebrüdern Plonka aus Horressen, Westerwald, bekannt
  • "Pokeball", Spielname zuerst am Frequency 2011 aufgetaucht
  • "Rampyball" (Schleswig-Holstein, Raum Kreis Plön)
  • "Sauf-Ball" (Raum Pirmasens)
  • "Schmeck-Ball" (Raum Chemnitz)
  • "Stick'n'Combat (Raum Dresden, Starnberg, Bayreuth und München)
  • "Völkerbier" (Osthessen, Vogelsbergkreis)
  • "Wikingerschach" (Norddeutschland) --->> Vorsicht: auch das Wurfspiel "Kubb" ist unter "Wikingerschach" bekannt





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